Montag, 10 Dezember 2018

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Tierpsychologie

Natürliches oder Problematisches Verhalten bei Katzen?

Katzen werden in ihrem Verhalten und in ihrer Haltung zumeist unkomplizierter angesehen als Hunde. Dies entspricht aber nicht der Realität. Katzen sind sehr sensible Tiere und zeigen ihr Unbehagen nicht unbedingt. Für den Halter ist die Katzenwelt in Ordnung, doch irgendwann können Auffälligkeiten auftreten, die für die Besitzerin oder den Besitzer nicht nachvollziehbar oder störend sind. Verändert sich die belastende Situation nicht, werden Katzen (genau wie Menschen) im schlimmsten Fall krank.

Bestimmte Verhaltensweisen geben Hinweis auf belastende Situationen. Das Wissen und die Erfahrungen um die natürlichen Bedürfnisse von Katzen, können zu einer Verbesserung des Wohlbefindens und damit zur Veränderung des störenden Verhaltens führen.  Auch muss dafür die Sprache der Katze in Ausdruck und Verhalten richtig gedeutet werden.

 

         

Im Gegensatz zu Hunden unterwerfen sich Katzen nicht. Im Gegenteil, die liegende Katze kann alle vier Pfoten mitsamt Krallen zur Verteidigung einsetzen.

 

Katzenbesitzer wissen: Nicht jedes Tier verhält sich gleich. Kein Problem gleicht somit dem anderen und was für die eine Katze gilt, ist bei einer anderen Katze eventuell etwas anders. Trotzdem besitzen alle Katzen noch den ureigenen Instinkt ihrer Vorfahren, der ihre Verhaltensweise prägt und eine wichtige Rolle bei der Behandlung von problematischen Verhalten spielt.

Die Katze ist ein Gewohnheitstier. Sie liebt Routinen und Rituale! Sie haben sicherlich auch schon beobachtet, dass zumeist die selben Wege benutzt werden. Katzen können Zeiten auch sehr gut abschätzen.

Veränderungen im Umfeld der Katze (z.B. durch neue Familienmitglieder, neue tierische Mitbewohner, Umzug, neue Möbel, andere Fütterungszeiten etc.) können deshalb zu auffälligen Verhaltensweisen des Stubentigers führen. Die Katze ist verunsichert und reagiert entsprechend ihrer Persönlichkeit.

Viele störende Verhaltensweisen sind häufig bei unerfahrenen Jungtieren zu finden, die aber verhältnismäßig einfach durch Veränderungen der Umgebungsbedingungen oder durch angemessenes Training beseitigt werden können.

Im Alter entwickelt die Katze wiederum ganz neue Bedürfnisse und was vormals jahrelang okay war, kann nun zu unerwünschten Verhalten führen.

 Unerwünschtes Verhalten von meiner Katze "Stinker" in jungen Jahren: Kratzen am Sofa

 

 

 Typisches unerwünschtes Verhalten oder Verhaltensprobleme

Kratzmarkieren an Möbeln und Gegenständen

● Harnmarkieren

● Unsauberkeit

● Anspringen von Armen und Beinen

● Aggressivität gegenüber anderen Katzen                                                                                    

● Aggressivität gegenüber Menschen

● krankhaft gesteigerter Putztrieb / Haarausfall

ängstliche Verhaltensweisen

- gegenüber anderen Katzen

- gegenüber Besitzer / Familienmitglieder

- vor lauten Geräuschen

- vor neuen Sachen / neuer Umgebung

● aufmerksamkeitsforderndes Verhalten

- ständiges Miauen

● Wollsaugen / Fressen von Wolle

               

                                                                                                                     

Meine Ausbildung und Erfahrungen für diese Beratungsdienstleistung

Durch meine einjährige abgeschlossene ATN-zertifizierte Ausbildung im Bereich der Tierpsychologie / Tier-verhaltenstherapie auf dem Spezialgebiet der Katze eignete ich mir fundiertes und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes Fachwissen an. Der Lehrgang ist in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen und ermöglicht mir ein Arbeiten im Bereich der Verhaltensforschung sowie der Verhaltenstherapie.

 

Die Ausbildung an der anerkannten Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN) in der Schweiz beinhaltet Fachwissen:

der allgemeinen Ethologie,

● der allgemeinen Verhaltensbiologie,

● der Verhaltensökologie,

● der speziellen Ethologie der Katze,

● der verschiedenen Verhaltenstherapien, d. h. die Behandlung von Problemverhalten bei Katzen,

● der Katzenhaltung

● und der haltungsbedingten Verhaltensprobleme bei Katzen.

 

Zudem unterstützt mich meine pädagogische Ausbildung und berufliche Tätigkeit als Lehrerin in der Erwachsenenbildung  bei der erfolgreichen Beratung und bei der Erstellung von angemessenen Handlungsempfehlungen, die auch immer die Bedürfnisse von Mensch und Tier mit einbeziehen.

 

Nicht zuletzt bin ich schon als Kind mit Katzen aufgewachsen. Die scheuen Bauernhofkatzen in der Nachbarschaft und ihr natürliches Verhalten faszinierten mich bereits sehr früh. Mittlerweile bin ich jahrelange mehrfache Katzenbesitzerin und habe vielfältige praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Katzenhaltung und im Umgang mit sogenannten "problematischen" Katzen erlangt. Ob die ängstliche Katze aus dem Tierschutz, der verspielte übermütige junge Kater vom Bauernhof, die ältere eigensinnige Fundkatze ohne bekannte Vorgeschichte oder die Vergesellschaftung zweier Katzen, jedes Tier brachte ganz unterschiedliche Erlebnisse und Erfahrungen. Die unterschiedlichsten Fälle aus der Praxis und der Austausch mit anderen Experten führen darüberhinaus zu einem großen Erfahrungsschatz.

Besonders scheue und vermeintlich schwierige Katzen haben es mir angetan. Ich bin überzeugt, das Vertrauen dieser Katzen kann jeder Mensch mit Ruhe, Respekt und Einfühlungsvermögen gewinnen. Berücksichtigen Sie dabei das natürliche Verhalten Ihrer Katze.  Ich unterstütze Sie mit Rat und Tat. 

Nicht jede Katze lässt sich gerne auf den Arm nehmen, Straßenkater "Socke" hat inzwischen Vertrauen!

 

 

 

 

Scheuen Sie sich nicht, meinen Rat einzuholen, wenn es um Fragen der Katzenhaltung geht. Katzen werden längst nicht nur als Haustiere angesehen, sondern als vollwertige Familienmitglieder. Sie werden geliebt und ein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Tier bedeutet Glück!

                                                                                  

 Ich arbeite ausschließlich mit Methoden, die tierfreundlich und artgerecht sind sowie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen!

 

 

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